Die Kinder von Montgomery Heights


...und warum sie unsere Hilfe in Zimbabwe gut gebrauchen können

Wir sammeln auf unserer Reise Geld für Montgomery Heights, ein Waisen- und Kinderheim im Norden Zimbabwes, wo Silke bereits einige Monate verbracht und mitgeholfen hat (was Sie dort erlebt hat, könnt Ihr hier lesen).

Silke in Baby Unit


Das Spenden-Barometer steht aktuell (12. September 2007) bei:


   EUR 1.170,96   




Wie kannst auch Du helfen?

Wenn Du spenden möchtest, sende uns bitte eine E-Mail an , damit wir Dir unsere Bankverbindung mitteilen können (die möchten wir dann doch nicht hier veröffentlichen). Wir sammeln das Geld auf einem separaten Konto und leiten es von dort auf verschiedenen Wegen nach Zimbabwe weiter.


Kann ich das Geld nicht einfach direkt nach Zimbabwe schicken oder überweisen? Warum soll das über Euer Konto laufen?

Einen Scheck per Post zu versenden, ist keine gute Idee, da dieser die eigentlichen Empfänger mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie erreichen wird.

 Würde man das Geld direkt auf das Montgomery-Konto in Zimbabwe überweisen, würde es bei Eingang automatisch in Zimbabwe-Dollar umgewandelt werden. Nachdem die Inflationsrate momentan bei 1.700% liegt und Wirtschaftsexperten bis Ende 2007 einen Anstieg auf 4.000% bis 20.000% voraussagen, würde Dein Geld ab der Sekunde, in der es ankommt, rasant an Wert verlieren. Das ist also auch keine zufriedenstellende Lösung!

Zimbabwe "Dollar" von vorneZimbabwe "Dollar" von hinten

Übrigens: Die Kosten für einen beidseitig bedruckten Schein sind so hoch, dass man die Rückseite einfach leer lässt...

Deshalb nutzen wir andere Wege, um die Spenden dorthin zu bekommen, wo sie gebraucht werden.
 Dass sie ankommen, könnt Ihr anhand dieser Spendenquittung nachvollziehen. Falls Ihr eine Bestätigung haben möchtet, dass wir vertrauenswürdig und berechtigt sind, Geld für Montgomery zu sammeln, schickt uns bitte eine E-Mail. Dann geben wir Euch die Kontaktdaten der Leiter von Montgomery Heights.

Wir wissen, dass sich das alles etwas umständlich anhört, aber wir sind nun mal keine professionelle Wohltätigkeitsorganisation :-).  Trotzdem sorgen wir dafür, dass Eure Spenden wohlbehalten bei den Empfängern ankommen.


Jeder Cent!

Jeder Cent kommt an!

Lesley Marshall, die Leiterin von Montgomery und zuständig für alle finanziellen Angelegenheiten, wird jeden Cent bekommen, den wir sammeln. Und wie immer wird sie jede Ausgabe sorgfältig planen und prüfen.
Es fließt wirklich kein(!) Geld in irgendwelche Verwaltungen, sondern alles wird für Nahrung, Kleidung, Schulmaterial, etc. verwendet.

Da die Empfänger direkt vor Ort leben, können sie am Besten entscheiden, wann sie die Devisen in die immer rascher verfallende Landeswährung umtauschen und wofür sie sie ausgeben.

Und denkt daran: „Kleinvieh macht auch Mist“ – das Ergebnis zählt, und das kann riesig sein, auch wenn Du vielleicht meinst „Was sind schon 5 Euro?“ Richtig, bei uns kann man davon knapp ins Kino gehen – und wie leicht können wir mal darauf verzichten, uns morgens auf dem Weg zur Arbeit noch schnell ein belegtes Brötchen und einen Becher Kaffee zu kaufen und stattdessen mit dem Geld eine gute Tat tun?!


DANKE jedenfalls für jede noch so kleine Spende – Ihr macht einen Haufen unglaublich toller und dankbarer Kinder sehr glücklich damit!


Hände


Muss es denn unbedingt Geld sein? Warum nehmt ihr keine Sachspenden an?


Wir werden oft gefragt, warum wir keine Sachspenden entgegennehmen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. An erster Stelle steht das Transportproblem – vieles könnten wir günstig oder sogar kostenlos bekommen, aber der Transport nach Zimbabwe würde ein kleines Vermögen verschlingen. Und soooo viel Platz haben wir dann doch nicht in unseren Satteltaschen, dass wir den selbst übernehmen könnten :-). 

Außerdem benötigt das Kinderheim dringend Grundnahrungsmittel, Medikamente, Schulmaterial, Benzin usw. – und da täglich etwas anderes fehlt, ist Geld wirklich die einzig sinnvolle Hilfe, die wir von außerhalb leisten können.



Falls Ihr weitere Fragen rund um das Thema Spenden und Montgomery habt, schickt uns mal wieder :-) eine E-Mail
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Hier noch einige Fakten zum Kinderheim:


Wer oder was ist eigentlich dieses "Montgomery Heights"?

Montgomery Heights ist ein Heim für verwaiste, misshandelte oder verstoßene Kinder, das sich unter der Leitung von "Voice of Triumph Ministries", einem konfessionslosen, christlichen Verband, befindet.

Es liegt in einem sehr ländlichen Teil Zimbabwes und wurde in der Vergangenheit hauptsächlich von örtlichen Freunden und Nachbarn unterstützt und versorgt. 

Aufgrund der Enteignung dieser und vieler anderer Farmer und deren anschließendem Wegzug sowie der damit einhergehenden Veränderung der wirtschaftlichen Situation im ganzen Lande ist Montgomery's Bedarf an finanzieller Unterstützung aus dem Ausland jedoch immer größer geworden .

Mercy wird gefüttert


Wieviele Kinder leben denn da? Und wie kommen die da hin?

In Montgomery Heights leben rund 60 Kinder und ihre Betreuer soweit wie möglich in familienähnlichen Verbänden zusammen. Das Heim ist bei "Social Welfare" (einer Art Sozialbehörde) registriert, und alle Kinder werden hierüber vermittelt, wobei für einige von ihnen eine finanzielle Unterstützung gewährt wird. Diese beläuft sich pro Kind pro Monat allerdings auf einen Betrag, für den man momentan nicht einmal zwei Brote kaufen kann.

Es gibt 4 Häuser, in denen die Kinder aufgeteilt nach Altersstufen wohnen: eines für Kinder zwischen ca. 4 und 7 Jahren, eines für die älteren Jungen und eines für die älteren Mädchen – in diesen Häusern leben die Kinder mit ihren jeweiligen Hauseltern zusammen. Für die ganz Kleinen (das bisher "frischeste" Kind war gerade mal ca. 3 Wochen alt, als es ankam) gibt es eine separate Baby-Unit unter der Leitung einer Krankenschwester. Hier werden bis zu 12, teils HIV-positive, verwaiste und ausgesetzte Babies im Schichtdienst betreut.


Gibt es auch eine Schule in der Nähe?

Nein, daher gehen die Kinder im Schulalter im Montgomery-eigenen Learning-Center zur Schule und lernen dort nach einem speziell angepassten Lehrplan mit Hilfe von Arbeitsbüchern und –heften, jedes Kind in seinem eigenen Tempo und alle im gleichen Klassenzimmer. Die älteren Schüler haben die Möglichkeit, eine weiterführende christliche Schule in Harare zu besuchen, wo sie je nach Veranlagung sowohl akademische als auch praxisorientierte Kurse belegen können. Während dieser Zeit leben sie in Harare bei Pflegefamilien und kommen nur während der Ferien nach Hause.


Und wer leitet das Ganze?

Das Heim steht unter der Leitung der Co-Direktorin von Voice of Triumph Ministries, Pastorin Lesley Marshall, die von einem engagierten Team von Vollzeitangestellten, bestehend aus Einheimischen und einer Krankenschwester aus England tatkräftig lunterstützt wird. Etliche Freunde aus der örtlichen Gemeinde helfen auf Teilzeitbasis wo immer sie können aus – sei es in der Vorschule, beim Verteilen und Flicken der Kleidung, in der Sonntagsschule, der Bücherei, beim Maisanbau, im Kunstunterricht,... - und das alles ehrenamtlich.

Tea time

Last but not least...

Es gibt wöchentliche Gottesdienste auf Englisch und Shona (der Sprache des gleichnamigen Volkes, das einen Großteil der Bevölkerung Zimbabwes stellt), die nicht nur von den Kindern, ihren Betreuern und den angestellten Arbeitern, sondern auch von Mitgliedern der dörflichen Gemeinschaft besucht werden.

Für viele Kinder ist dies das einzige Zuhause, das sie kennen und so halten viele von ihnen auch nach Verlassen des Heims (aus rechtlichen Gründen dürfen sie nur bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bzw. ihrer Ausbildung dort bleiben) noch Kontakt zu ihren "Eltern" und "Geschwistern" - und das ist neben der unbändigen Liebe und Lebensfreude, die nur so aus den Kindern heraussprudelt, eine der schönsten Belohnungen für die Menschen, die hier arbeiten und leben.



Spielplatzgang


Hier könnt Ihr Euch ein Bild von Montgomery und seinen Bewohnern machen.

Wer sich gern ein wenig über die derzeitige Lage in Zimbabwe erkundigen möchte, kann dies z.B. mit Hilfe folgender Linksammlung tun:

http://www-sul.stanford.edu/africa/zimbabwe/zimnews.html


Und einige allgemeine Erläuterungen zu Zimbabwe gibt es unter anderem bei Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Simbabwe
Hier steht mal wieder ein völlig unsinniger Satz, der nur dazu da ist, den Content-Bereich künstlich zu vergrößern, damit die Tabellen alles Aktuele/schön in die Mitte rücken können - so, ich denke, das sollte reichen.